Paris
G7-Finanzminister beraten über Iran-Krieg und Welthandel

Die Finanzminister der sieben führenden westlichen Industriestaaten sind in Paris zusammengekommen.

    Die Flaggen stehen aufgereiht an einer Wand. Davor mehrere Tische und Stühle.
    Die Flaggen der G-7-Staaten in einem Konferenzraum: USA, Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada und Japan. (IMAGO / dts Nachrichtenagentur / IMAGO / dts Nachrichtenagentur)
    Im Fokus stehen die wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs und der Blockade der Straße von Hormus. Aus Deutschland reist Bundesfinanzminister Klingbeil an. Er sagte vor seinem Abflug, der Iran-Krieg bedrohe die wirtschaftliche Entwicklung massiv. Es müsse alles getan werden, um den Krieg dauerhaft zu beenden, die Region wieder zu stabilisieren und freie Seewege durch die Straße von Hormus zu gewährleisten.

    Auch Thema: Versorgung mit kritischen Rohstoffen

    Weitere Themen bei dem G-7-Treffen sind Ungleichgewichte im Welthandel, die Versorgung mit kritischen Rohstoffen, die Finanzierung von Entwicklungsländern sowie das Vorgehen gegen die Finanzierung von Terrorismus und Organisierter Kriminalität. Außerdem geht es um Unterstützung für die Ukraine. 

    Bericht: Syrien nimmt teil

    Syrien nimmt laut einem Medienbericht hinter verschlossenen Türen an den Beratungen teil. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, will der syrische Ressortchef Barnieh über die Wiedereingliederung seines Landes in das globale Finanzsystem verhandeln. Außerdem soll es um den Wiederaufbau des ehemaligen Bürgerkriegslandes nach dem Sturz von Diktator Assad gehen.
    Diese Nachricht wurde am 18.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.