Pakistan
Getrennte Gespräche mit Diplomaten aus dem Iran und den USA

Der pakistanische Innenminister Naqvi hat bei zwei getrenntenTreffen diplomatische Vertreter aus dem Iran und den USA empfangen.

    Ein Plakat in einem Park mit der Aufschrift "Islambad Talks"
    Derzeit ist unklar, ob das iranische Regime zur zweiten Runde der Gespräche mit den USA anreisen wird. (picture alliance / TASS / Ilya Ryzhov)
    Dabei sei unter anderem über die Sicherheit in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad vor einer möglichen zweiten Verhandlungsrunde zum Irankrieg gesprochen worden, hieß es in einer Mitteilung. Naqvi habe die Notwendigkeit einer nachhaltigen diplomatischen Lösung betont. Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter Berufung auf Regierungskreise in Islamabad, dass der Iran zur Teilnahme an einer neuen Verhandlungsrunde bereit sei.
    Zuvor hatte der Iran einer für heute geplanten Runde von Friedensgesprächen eine Absage erteilt. Ein Sprecher begründete die Absage unter anderem mit dem gewaltsamen Entern eines iranischen Frachters gestern Abend durch die US-Armee und mit der von Washington aufrecht erhaltenen Blockade iranischer Häfen.
    Alle weiteren wichtigen Entwicklungen zur Lage im Nahen und Mittleren Osten gibt es in unserem Newsblog.
    Diese Nachricht wurde am 20.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.