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StartseiteInformationen am MorgenTrump will Zölle auf alle China-Importe ausweiten11.05.2019

Handelsstreit mit ChinaTrump will Zölle auf alle China-Importe ausweiten

Im Handelsstreit zwischen China und den USA setzt die Trump-Administration offenbar auf Eskalation. Beinahe alle Importe aus China könnten bald mit 25 Prozent verzollt werden. Der US-Präsident schwärmt von Mehreinnahmen in Milliardenhöhe.

Von Torsten Teichmann

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China-Importe könnten bald mit 75 Prozent in den USA verzollt werden (imago images / Xinhua)
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Kommenden Montag will der US-Handelsbeauftragte Pläne für weitere Zölle vorlegen. Präsident Trump habe den Auftrag gegeben, auch Waren aus China mit 25 Prozent Sonderzoll zu belegen, die bisher vom Handelsstreit ausgeklammert waren, heißt es von der Behörde. Die Drohung ist gewaltig.

Schrittweise höhere Sonderabgaben auf Importe aus China

Und sie zeigt, dass bei den Verhandlungen in Washington ganz offensichtlich kein Durchbruch gelungen ist. Die Gespräche seien offen und konstruktiv gewesen, textete Trump in der Nacht. Die Beratungen gehen weiter, aber in der Zwischenzeit erheben die Vereinigten Staaten schrittweise höhere Sonderabgaben auf Importe aus China. Und die bleiben bestehen oder werden abgebaut, je nachdem was passiert, so Trump.

Das heißt, Einfuhren aus China im Wert von 50 Milliarden US-Dollar werden ohnehin schon mit 25 Prozent verzollt. Für weitere Importe mit einem Gesamtwert von 200 Milliarden steigt der Zoll jetzt von 10 auf 25 Prozent. Allerdings gilt das nicht für Waren, die bereits auf dem Weg sind. Verbleiben Einfuhren in Höhe von weiteren 325 Milliarden US-Dollar, auf die nun auch mehr Zoll fällig werden soll.

Trump schwärmt von Mehreinnahmen in Milliardenhöhe

Präsident Trump schwärmt von Mehreinnahmen in Milliardenhöhe. Wirtschaftsexperten weisen dagegen darauf hin, dass Importeure in den USA und Konsumenten den Preis zahlen. Und nicht China, wie Präsident Trump in seinen Tweets suggeriert. Bisher war die US-Wirtschaft stark genug, die Folgen des Handelskriegs zu absorbieren. Die Frage ist, ob das so bleibt. Torsten Teichmann, Washington

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