
In allen Teilen des Landes zeigt sich das gleiche Bild. Die Hitze weicht die oberste Schicht des Asphalts auf, sorgt für Risse, aufgeplatzte Fahrbahnen oder sogenannte "Blow-ups". In diesem Fall wölben sich die Betonplatten auf und können zur Gefahr werden.
Nach Angaben der Autobahn GmbH ist es zu solchen hitzebedingten Schäden zum Beispiel auf der Autobahn 93 in der Oberpfalz zwischen Weiden-Süd und Luhe Wildenau in Richtung Regensburg gekommen. Bis voraussichtlich kommender Woche müsse der linke Fahrstreifen deshalb gesperrt werden. Die aufgewölbten Betonplatten müssten ausgetauscht werden.
"Blow ups" vor allem bei Betonfahrbahnen
Der Autobahn GmbH zufolge treten die Blow-ups vor allem bei älteren, stark beanspruchten und bereits mehrfach reparierten Betonfahrbahnen auf. Ab etwa 30 Grad Außentemperatur steige die Wahrscheinlichkeit solcher Schäden. Mit Schäden dieser Art sind auch die Autobahnmeistereien in Brandenburg seit Freitag beschäftigt. Unter anderem waren die A2, A10, A11, A13 und die A15 betroffen.
Auf der Autobahn 7 bei Hamburg hatte sich eine Naht im Hauptfahrstreifen gelöst. Diese sei von dem darüber laufenden Verkehr aus der Fuge gezogen worden, so die Autobahn GmbH. Dadurch habe sich stellenweise auch die Asphaltdeckschicht abgelöst.
Auch Kommunen melden Hitzeschäden im Asphalt
Aus einigen Kommunen und Kreisen werden ebenfalls hitzebedingte Straßenschäden gemeldet. In den meisten Fällen löst sich dabei die obere Schicht der Asphaltdecke.
Grundsätzlich wird Fahrern geraten, aufmerksam unterwegs zu sein. Wer Schäden bemerke, solle sich umgehend an die Polizei wenden. Außerdem sollten Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden.
Diese Nachricht wurde am 27.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.








