
Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Müller, sagte im Deutschlandfunk, den Mineralölunternehmen müsse klargemacht werden, dass sie den Verbrauchern nicht in die Taschen greifen dürften. Er verwies darauf, dass ansonsten empfindliche Strafen durch die Monopolkommission drohten. Diese lägen um ein Mehrfaches höher als die Gewinne durch die Preisanstiege.
Die Koalitionsfraktionen im Bundestag haben sich bereits auf die Einsetzung einer Arbeitsgruppe verständigt, die die steigenden Preise für Kraftstoffe und Energie untersuchen soll.
Spritpreise steigen weiter
An den Tankstellen stiegen die Spritpreise unterdessen immer weiter: Einen Tag nach Dieselkraftstoff hat heute nach Angaben des ADAC auch die günstigste gängige Benzinsorte Super E10 die Marke von zwei Euro pro Liter im bundesweiten Durchschnittspreis überschritten. In der Preisspitze am Morgen kostete sie demnach 2,003 Euro.
Auch Diesel verteuert sich weiter: Am Morgen erreichte der Kraftstoff im bundesweiten Durchschnitt 2,086. Diesel ist normalerweise billiger als E10, weil er deutlich niedriger besteuert wird. Beide Preise können im Tagesverlauf auch wieder ein gutes Stück weit sinken - das entspräche der Entwicklung in normalen Zeiten. Zuletzt hatte der allgemeine Anstieg dies aber überlagert.
Dass E10 oder Diesel im Tagesdurchschnitt mehr als zwei Euro kosteten, war zuletzt 2022 der Fall.
Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





