Bilanz für 2025
Im vergangenen Jahr mehr als 2.500 ukrainische Zivilisten durch russische Angriffe getötet

Infolge des russischen Angriffskriegs sind im vergangenen Jahr in der Ukraine 2.514 Zivilisten getötet worden. Das ist die höchste Zahl seit Beginn des russischen Überfalls im Februar 2022, teilte die UNO-Menschenrechts-Beobachtungsmission mit. Zudem seien im vergangenen Jahr über 12.000 Zivilisten verletzt worden.

    Feuerwehrleute bei Löscharbeiten an einem zivilen Krankenhaus nach einem russischen Drohnenangriff in der Region Charkiw
    Feuerwehrleute bei Löscharbeiten an einem zivilen Krankenhaus nach einem russischen Drohnenangriff in der Region Charkiw (Archivbild) (Uncredited / Ukrainian Emergency S / Uncredited)
    Die UNO-Organisation erklärte, Grund dafür seien intensivierte Kämpfe an der Frontlinie und der vermehrte Einsatz von Langstreckenwaffen. Die überwiegende Mehrheit der bestätigten Opfer habe es in von der ukrainischen Regierung kontrollierten Landesteilen durch Angriffe der russischen Streitkräfte gegeben. Die verstärkten Versuche Russlands, Gebiete zu erobern, hätten zu Tötungen und Verletzungen von Zivilisten, der Zerstörung wichtiger Infrastruktur ​und ​neuen Vertreibungswellen geführt.
    Diese Nachricht wurde am 12.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.