Donnerstag, 21.11.2019
 
Seit 05:05 Uhr Informationen am Morgen
StartseiteComputer und KommunikationEthik für Computer-Nerds27.06.2015

Informatik-StudiumEthik für Computer-Nerds

IT ist auch ein mächtiges Werkzeug für jene, die betrügen, spitzeln und den elektronischen Krieg planen. Informatikern und Philosophen der Universität des Saarlandes ist klar geworden: Die ethische Dimension der Technologie muss auch im Informatik-Studium eine wichtige Rolle spielen. Deshalb gibt es jetzt das Proseminar "Ethik für Nerds". Die praktische Philosophin Professor Ulla Wessels und der Informatiker Professor Holger Hermanns erklären es im DLF-Interview.

Ulla Wessels und Holger Hermanns im Gespräch mit Manfred Kloiber

Hände tippen auf einer Computertastatur. (imago/STPP)
Die gesellschaftliche und ethische Dimension der Technologie muss auch im Informatik-Studium eine wichtige Rolle spielen. (imago/STPP)
Weiterführende Information

Berliner re:publica Von der Nerd-Show zum Gesellschaftskongress

Corsogespräch Vom Nerd-Accessoire zum Forschungsobjekt

Hacker-Kongress 31c3 Mit Sachverstand gegen Überwachung

Re:publica Ungezähmte Netzkultur

Homepage der Uni-Saarland

Das Treiben der Geheimdienste, die zunehmenden Bedrohung unsere Infrastruktur oder der ganz normale Wahnsinn von Spam und Phishing in der Mailbox - das alles hat uns in den letzten Jahren die Augen endgültig geöffnet: IT ist nicht nur einfach eine Technik, die wir leicht und vorteilhaft nutzen können. IT ist auch ein mächtiges Werkzeug für jene, die betrügen, spitzeln und den elektronischen Krieg planen. Die folgenreiche Ambivalenz digitaler Technologien beschäftigt die einschlägigen Kreise, etwa die Berufsverbände, schon lange.

Die gesellschaftliche und ethische Dimension der Technologie muss auch im Informatik-Studium eine wichtige Rolle spielen. Deshalb gibt es jetzt das Proseminar "Ethik für Nerds". Die praktische Philosophin Prof. Ulla Wessels und der Informatiker Prof. Holger Hermanns erklären im Deutschlandfunk-Interview , womit genau sich das Seminar beschäftigt und an wen es sich richtet.

Das gesamte Gespräch können Sie mindestens noch sechs Monate in unserem Audioarchiv nachhören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk