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IrakTruppen befreien Al-Bagdadi

Mehrere Männer sitzen winkend mit einer irakische Flagge auf der offenen Ladefläche eines Pick-up-Trucks. (AFP / Ahmad Al-Rubaye)
Irakische Milizionäre auf einem Pick-up-Truck vor der irakischen Stadt Al-Dur. (AFP / Ahmad Al-Rubaye)

Die strategisch wichtige Stadt Al-Bagdadi im Irak ist nicht länger unter der Kontrolle der Terrormiliz "Islamischer Staat". Laut US-Armee wurde sie von Einheiten des irakischen Militärs und sunnitischen Stammeskämpfern vertrieben. Außerdem seien drei Brücken über den Euphrat zurückerobert worden, die seit September in der Hand der IS-Miliz waren.

Die irakische Armee hatte vor zwei Wochen eine Offensive gegen die Dschihadisten gestartet. Sie wurde dabei durch Luftangriffe der internationalen Koalition gegen den IS sowie von Stammeskämpfern aus der westlichen Provinz Anbar unterstützt. Al-Bagdadi liegt in dieser Provinz nordwestlich der Hauptstadt Bagdad.

Laut US-Militär gelang es der irakischen Armee, IS-Kämpfer aus sieben Dörfern im Nordwesten Al-Bagdadis in Richtung der Stadt Haditha zu drängen. In der Gegend hatte es seit längerem heftige Gefechte zwischen Truppen der Regierung und den sunnitischen Extremisten gegeben.

Auch Al-Dur soll befreit worden sein

Auch aus dem strategisch wichtigen Ort Al-Dur gibt es eine Erfolgsmeldung der irakischen Armee: Sie habe den Ort eingenommen, unterstützt von Kämpfern schiitischer Milizen. Das berichtet das irakische Staatsfernsehen, eine unabhängige Bestätigung dafür gab es aber zunächst nicht.

Die Einnahme von Al-Dur gilt als eines der ersten Ziele der seit knapp einer Woche andauernden Offensive. Mit ihr will die irakische Armee die Stadt Tikrit befreien, aus der Issat Ibrahhim al-Duri stammt, ein früherer Getreuer von Langzeitherrscher Saddam Hussein und heutiger Anführer sunnitischer Rebellen, die mit dem IS verbündet sind.

Kritik an Zerstörung von Nimrud

UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Zerstörung der jahrtausendealten Stadt Nimrud im Norden des Landes durch den IS verurteilt. Ban nannte "die absichtliche Zerstörung unseres gemeinsamen kulturellen Erbes" ein Kriegsverbrechen.

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