
Der frühere Außenminister und derzeitige außenpolitische Berater des obersten Führers des Iran, Akbar Welajati, schrieb in sozialen Medien, die Wasserstraße Bab al-Mandab am Roten Meer könne von Verbündeten im Jemen ins Visier genommen werden. In der Vergangenheit hatte die jemenitische Huthi-Miliz den Schiffsverkehr durch Bab al-Mandab mit Angriffen auf Schiffe zeitweise unterbrochen. Die Huthis gehören neben anderen bewaffneten Gruppen etwa im Libanon und Irak zu der vom iranischen Regime angeführten sogenannten Widerstandsfront.
Das iranische Regime blockiert derzeit weitgehend die Straße von Hormus. US-Präsident Trump hatte dem Regime in Teheran erneut mit massiven Angriffen auf Kraftwerke und Brücken gedroht, sollte die Meerenge nicht freigegeben werden. Ein von ihm gestelltes Ultimatum soll in der Nacht auf Mittwoch enden. Die Ölpreise sind daraufhin mit weiteren Aufschlägen in die Woche gestartet. Der Preis für Rohöl der Nordseesorte Brent stieg auf über 111 US-Dollar pro Barrel. Das sind fast 40 Dollar mehr als vor Beginn des Krieges.
Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
