Atomgespräche
Irans Außenminister: Werden Uran-Anreicherung selbst im Kriegsfall nicht aufgeben

Irans Außenminister Araghtschi hat nach den neuen Atom-Gesprächen mit den USA Forderungen nach einem Ende der Uran-Anreicherung durch sein Land eine Absage erteilt. Niemand habe das Recht, der Führung in Teheran Vorschriften zu machen, erklärte Araghtschi auf einer Veranstaltung in der iranischen Hauptstadt.

    Irans Außenminister Abbas Araghtschi auf einer Pressekonferenz. Er blickt konzentriert und fasst sich an sein linkes Ohr.
    Irans Außenminister Araghtschi (Tatyana Makeyeva/Pool AFP/dpa)
    Schließlich habe der Iran für sein - wie Araghtschi sagte - "friedliches Atomprogramm" einen sehr hohen Preis bezahlt.
    Der Außenminister hatte vor zwei Tagen indirekte Gespräche mit US-Vertretern im Oman geführt. US-Präsident Trump hatte anschließend erklärt, der Iran scheine sehr daran interessiert, ein Abkommen zu schließen. Die nächste Gesprächsrunde werde Anfang der kommenden Woche stattfinden.
    Die USA und andere westliche Staaten werfen der Führung in Teheran seit langem vor, an der Entwicklung von Atomwaffen zu arbeiten, was der Iran aber bestreitet.

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    Diese Nachricht wurde am 08.02.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.