
Binnen zehn Minuten seien mehr als 100 Kommandostellungen und Stützpunkte der schiitischen Miliz getroffen worden, betonte Katz. Es handele sich um den schwersten konzentrierten Schlag gegen die Hisbollah seit dem Pager-Angriff von September 2024, als tausende Funkempfänger gleichzeitig explodiert seien.
Libanesische Regierung: "Dicht besiedelte Wohngebiete getroffen"
Das libanesische Gesundheitsministerium sprach von mindestens 89 Todesopfern. Zudem seien mehr als 700 Menschen verletzt worden. Zahlreiche Personen seien unter Trümmern verschüttet. Ministerpräsident Salam erklärte, Israels Angriffe hätten dicht besiedelte Wohngebiete getroffen. Medien berichten von überfüllten Krankenhäusern. Aus den dicht bebauten Vororten der Hauptstadt Beirut werden chaotische Zustände gemeldet.
Als Vergeltung für die Angriffswelle erwägt der Iran offenbar neue Angriffe auf Israel. Wie die staatliche Agentur Tasnim berichtete, will die Armee des Landes dafür Ziele festlegen.
Weitere Informationen zur Lage im Nahen Osten in unserem Newsblog
Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




