
Auf X kommentierten zahlreiche Nutzer, dass das Internet im Iran seit Wochen gesperrt sei und die Menschen die Warnung daher nicht erhielten. Die Deutsche Presse-Agentur weist aber darauf hin, dass es im Iran neben einem internen, staatlich kontrollierten Intranet auch iranische Plattformen gebe, die etwa Telegram ähnelten. Dort sei die israelische Warnung bereits geteilt worden.
Zuletzt hatte vor allem US-Präsident Trump ausdrücklich mit Angriffen auf die iranische Infrastruktur gedroht und als Beispiele Brücken und Kraftwerke genannt. UNO-Generalsekretär Guterres erklärte, solche Angriffe verstießen gegen internationales Recht. Selbst wenn bestimmte zivile Infrastruktur auch als militärisches Ziel eingestuft würde, wären Angriffe durch das humanitäre Völkerrecht dennoch verboten, wenn dabei übermäßige Schäden für Zivilisten zu erwarten seien.
Weiterführende Informationen
Wie weiter im Iran-Krieg? Interview mit Politikwissenschaftlerin Diba Mierzaei, Giga-Institut (Audio)
Diese Nachricht wurde am 07.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




