
Die Zeitung schreibt zudem mit Verweis auf Kreise, Kanada werde den Auftrag nach Deutschland vergeben. Auch der kanadische Rundfunk erfuhr, dass die Regierung in Ottawa sich für die Thyssenkrupp-Rüstungstochter TKMS entscheiden wolle. Dafür gab es jedoch zunächst keine offizielle Bestätigung. Auch TKMS gab keine Stellungnahme ab. Der Konzern treibt seit Monaten seine Bemühungen um den milliardenschweren U-Boot-Auftrag voran. Unterstützt wird das Unternehmen von der Bundesregierung und dem Partner Norwegen. Durch den milliardenschweren Großauftrag könnte es neue Arbeitsplätze in den Werften in Kiel und Wismar geben. Konkurrent bei der Vergabe ist ein südkoreanisches Schiffbau-Unternehmen.
Die Vergabe steht auch als mögliches Zeichen Kanadas an die USA vor dem NATO-Gipfel. Washington fordert vom Nachbarland wie von anderen Bündnismitgliedern auch eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben.
Diese Nachricht wurde am 06.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



