
Das Motto des Katholikentags "Hab Mut, steh auf!" komme zur rechten Zeit. Steinmeier lobte zudem Papst Leo XIV. Wenn dieser in einer Zeit von Krisen und Kriegen öffentlich größere Anstrengung für den Frieden fordere, dann verdiene ein solcher Aufruf Unterstützung, nicht Kritik. Leo XIV. sei ein Papst, der Mut mache. "Die Welt kann dankbar sein für diesen unerschrockenen Verkünder einer Botschaft von Gerechtigkeit und Frieden", sagte der Bundespräsident.
Mehrere zehntausend Teilnehmer erwartet
Die gastgebende Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Stetter-Karp, sagte, eine Kirche, die sich zu Menschenwürde, Solidarität und konkretem Handeln bekenne, sei eine politische Kirche.
Das größte Treffen katholischer Laien soll angesichts von Krieg und Klimawandel sowie Vertrauenskrisen in Politik und Kirche dazu ermutigen, nach Wegen in die Zukunft zu suchen. Würzburgs Oberbürgermeister Heilig hofft auf ein "kulturelles Bürgerfest". Bis Sonntag werden mehrere zehntausend Teilnehmer zu rund 900 Veranstaltungen erwartet. Geplant sind unter anderem Konzerte, Ausstellungen, Gottesdienste, vertrauliche Gespräche in kleiner Runde, Mitmach-Aktionen, Literatur, Theater und Kunstprojekte.
Katholikentage werden alle zwei Jahre in einer anderen Stadt organisiert und dienen als Forum für Austausch und Debatten. Ausgerichtet werden sie vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken und dem gastgebenden Bistum.
Diese Nachricht wurde am 13.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






