Gesundheitssystem
Krankenkassen-Zusatzbeiträge steigen im Schnitt auf 3,13 Prozent

Die Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung sind zum Jahreswechsel auf durchschnittlich 3,13 Prozent des Bruttoeinkommens gestiegen.

    Mehrere Gesundheitskarten verschiedener Krankenkassen liegen auf einem Tisch.
    Mehrere Krankenkassen haben zum Jahreswechsel ihr Zusatzbeiträge erhöht. (picture alliance / Jens Kalaene / dpa-Zentralbild / dpa / Jens Kalaene)
    Das ist ein Plus von 0,19 Prozentpunkten, wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine aktuelle Berechnung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Krankenkassen - GKV - berichtet. Die Bundesregierung hatte versprochen, Beiträge und Zusatzbeiträge zur Krankenversicherung stabil zu halten. Der aktuelle Beitragssatz bleibt bei 14,6 Prozent und wird je zur Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen. Den Zusatzbeitrag legen die Krankenkassen individuell fest. Sie begründen ihn unter anderem damit, dass gesetzlich vorgeschriebene Rücklagen aufgefüllt werden müssten.
    Diese Nachricht wurde am 02.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.