Europawahl
Laut Prognose knappes Rennen in den Niederlanden

Als erstes Land haben die Niederlande ihre Abgeordneten für das Europäische Parlament gewählt. Laut Prognose kommt das grün-sozialdemokratische Bündnis auf 8 der 31 Mandate. GroenLinks und die Arbeiterpartei des früheren Vizepräsidenten der EU-Kommission Timmermans waren mit einer gemeinsamen Liste angetreten.

    Drei Personen in Rückansicht stehen in Wahlkabinen.
    In den Niederlanden, wie hier in Amsterdam, durften die Wählerinnen und Wähler schon ihre Stimmen zur Europawahl abgeben. (picture alliance / Anadolu / Abdullah Asiran)
    Die PVV des Rechtspopulisten Wilders erlangt demnach 7 Sitze. Sie hatte im November die nationale Parlamentswahl gewonnen und will eine Koalition mit zwei konservativen und einer liberalen Partei eingehen.
    Nach den Niederlanden wird heute in Irland sowie heute und morgen in Tschechien abgestimmt. Einzelne Länder haben auch den Samstag zur Stimmabgabe vorgesehen; der Großteil der nationalen Wahlen für das Europäische Parlament findet am Sonntag statt. Dann sind auch in Deutschland 65 Millionen Wahlberechtigte zur Abstimmung aufgerufen.

    Weiterführende Informationen

    In unserem Newsblog zur Europawahl finden Sie alle aktuellen Entwicklungen zu den Abstimmungen in den einzelnen Ländern.
    Zur Europawahl gibt es dieses Jahr auch ein Newsblog in Einfacher Sprache.
    Welche Themen spielen in den EU-Staaten bei der Wahl eine Rolle? Einen Überblick dazu finden Sie hier.
    Weitere Beiträge, Hintergrundstücke und Interviews zur Europawahl können Sie hier nachlesen.
    Diese Nachricht wurde am 07.06.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.