Samstag, 18. Mai 2024

Zivilschutz an Schulen
Lehrergewerkschaft VBE stellt sich gegen Vorschlag von Stark-Watzinger

Die Lehrergewerkschaft VBE sieht keine Notwendigkeit für Besuche von Bundeswehr-Vertretern an Schulen.

20.03.2024
    Mehrere Schüler sitzen in einem Klassenraum und heben die Hand. Vor ihnen einen Lehrer an einer weißen Tafel.
    Unterricht in einer Schule (Symbolbild) (picture alliance / empics / Ben Birchall)
    Der Vorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung, Brand, sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, aktuelle Herausforderungen wie Kriege, Pandemien oder Naturkatastrophen lösten bei Kindern Angst aus. Es sei jedoch Aufgabe der Lehrkräfte, den Kindern diese Angst zu nehmen, indem man die Situationen bestmöglich aufarbeite.
    Der VBE stellte sich damit gegen die Position des Deutschen Lehrerverbands. Verbandspräsident Düll hatte gesagt, Jugendoffiziere der Bundeswehr könnten eine sinnvolle Unterstützung im Unterricht sein.
    Auslöser der Debatte auch unter Politikern war der Vorschlag von Bundesbildungsministerin Stark-Watzinger, an Schulen Zivilschutzübungen durchzuführen und Jugendoffiziere über die Bundeswehr berichten zu lassen.
    Diese Nachricht wurde am 18.03.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.