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StartseiteMusik-PanoramaRussische Impressionen12.12.2016

Ludwigsburger Schlossfestspiele 2016Russische Impressionen

Zwar wuchs er in Tel Aviv auf, studierte dort Musik und feierte seine ersten Erfolge als Pianist in Israel; dennoch hat Boris Giltburg enge Beziehungen zu Russland, wo er 1984 in Moskau geboren wurde. Das spiegelt sich aus in dem Programm wider, welches er im Ludwigsburger Schloss spielte.

Am Mikrofon: Klaus Gehrke

Der Pianist Boris Giltburg aus Israel (dpa / picture-alliance / epa / Julien Warnand)
Israelischer Pianist mit russischen Wurzeln: Boris Giltburg (dpa / picture-alliance / epa / Julien Warnand)

Mit dem Zusammenbruch der damaligen Sowjetunion verließ die Familie das Land und ließ sich in Tel Aviv nieder. Zwar hat Giltburg viele Lieblingskomponisten, etwa Schumann, Liszt oder Grieg, dessen Sonate er auf seiner Debüt-CD aufnahm; daneben schätzt er ebenso Rachmaninow, Schostakowitsch oder Prokofjew. Das Programm seines Klavierabends bei den diesjährigen Ludwigsburger Schlossfestspielen am 12. Juni im prachtvollen Ordenssaal überschrieb der Pianist denn auch mit "Russische Impressionen".

Sergej Rachmaninow
Variationen über ein Thema von Corelli, op. 42

Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 8 c-Moll, op. 110 in der Bearbeitung für Klavier solo von B. Giltburg

Alexander Skrjabin
Sonate für Klavier Nr. 4 Fis-Dur, op. 30

Sergej Prokofjew
Sonate für Klavier Nr. 8 B-Dur, op. 84

Boris Giltburg, Klavier

Aufnahme vom 12. Juni 2016 im Ordenssaal des Schlosses Ludwigsburg

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