
In Istanbul nahmen Tausende an einem Marsch über die sogenannte "Brücke der Märtyrer des 15. Juli" über den Bosporus teil. Dort hatten sich Putschisten und regierungstreue Sicherheitskräfte Gefechte geliefert. Kämpfe hatte es damals zudem in Ankara gegeben. Gegen die Putschisten hatten sich auch viele Zivilisten gestellt. Insgesamt gab es mehr als 250 Todesopfer. Der Aufstand wurde schließlich niedergeschlagen.
Erdogan macht den 2024 in den USA gestorbenen Prediger Gülen für die Rebellion verantwortlich, der dies stets zurückgewiesen hatte. Nach dem Putsch wurde der Ausnahmezustand verhängt; es gab zehntausende Verhaftungen. Mehr als 100.000 Staatsbedienstete wurden entlassen.
Diese Nachricht wurde am 15.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.










