
Der stellvertretende EVG-Vorsitzende Loroch und der Gesamtbetriebsratsvorsitzende der Bahn-Tochter DB Services Cengiz werfen der Managerin in einem Brief vor, dass der Konzernumbau bisher "ohne erkennbares Zielbild" verlaufe, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Konkret geht es um die defizitäre Konzerntochter DB Services. Ursprünglich hätten sich Vorstand und Gewerkschaft darauf verständigt, diese teilweise in die Töchter DB Regio und DB Fernverkehr zu integrieren, um Arbeitsplätze zu sichern. Die Pläne seien aber wieder verworfen worden. Loroch und Cengiz halten dem Konzernvorstand vor, unredlich zu handeln. Mit der Planlosigkeit würden Arbeitsplätze aufs Spiel gesetzt. Dem Bericht zufolge befasst sich der Vorstand am Montag in einer Klausur mit der strategischen Ausrichtung der Deutschen Bahn.
DB Services beschäftigt nach eigenen Angaben rund 10.000 Mitarbeiter. Sie kümmern sich unter anderem um die Technik und die Reinigung von Immobilien sowie Zügen.
Diese Nachricht wurde am 25.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



