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StartseiteInterview"Wir verwenden den Begriff Inzidenz falsch"24.04.2021

Medizinjournalist zu Corona-Maßnahmen"Wir verwenden den Begriff Inzidenz falsch"

Nach wie vor sei unsicher, welche Corona-Maßnahme wirklich etwas bringe, sagte der Arzt und Medizinjournalist Christoph Specht im Dlf. Dafür fehlten Daten. Was derzeit als Inzidenzwert herangezogen werde, sei in Wirklichkeit eine Melderate, die viel vom Zufall abhänge.

Christoph Specht im Gespräch mit Dirk Müller

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Ein Plakat mit Hinweis auf die nächtliche Ausgangssperre von 21.00 - 05.00 Uhr.  (imago / Horst Galuschka)
Der Medizinjournalist und Arzt Christoph Specht zweifelt an den Auswirkungen einer nächtlichen Ausgangssperre (imago / Horst Galuschka)

Seit Samstag, 24. April 2021, gilt in Deutschland die sogenannte Corona-Notbremse, die im Infektionsschutzgesetz verankert ist. Sie greift automatisch in allen Landkreisen und Städten, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen die Schwelle von 100 überschreitet. Dann gelten unter anderem strenge Kontaktbeschränkungen, eine nächtliche Ausgangssperre, Schulen und Kitas werden geschlossen oder bieten nur noch eine Notbetreuung an.

Coronavirus (imago / Rob Engelaar / Hollandse Hoogte)Übersicht zum Thema Coronavirus (imago / Rob Engelaar / Hollandse Hoogte)

Der Arzt, Publizist und Medizinjournalist Christoph Specht sagte im Dlf, die Zahl der Coronainfizierten sinke nicht durch die Notbremse, sondern eher durch die Impfungen. Es sei noch immer nicht klar, welche Maßnahme zu welchem Ergebnis führe. Nach einem Jahr Pandemie habe es Deutschland versäumt, "die Daten zu erheben, die uns jetzt ein wesentliches besseres Bild geben würden", so Specht.

Als Beispiel nannte er den Umgang mit dem Begriff Inzidenz. "Wir nennen Inzidenz, was in Wirklichkeit eine Melderate ist." Diese Melderate gebe ein unscharfes und bisweilen zufälliges Bild der aktuellen Infektionslage ab. "Wenn Sie überlegen, welche Maßnahmen wir darauf fußen, und zwar wirklich nur auf dieser Zahl, auch jetzt gerade wieder mit unserer sogenannten 100er-Inzidenz, dann ist das doch bedenklich."


Das Interview in voller Länge:

Dirk Müller: Die neue deutschlandweite Notbremse, die nächtliche Ausgangssperre, viele geschlossene Schulen - Herr Specht, wird ab jetzt irgendetwas besser?

Christoph Specht: Ja, ich glaube schon – nicht unbedingt durch die Notbremse, aber dadurch, dass tatsächlich mehr Impfstoff nicht nur angesagt ist, sondern tatsächlich auch in den letzten Tagen geliefert worden ist. Und mit dieser Veränderung, also mehr Impfstoff da, Hausärzte mehr eingebunden und auch andere Ärzte eingebunden, dadurch wird sich tatsächlich etwas verbessern.

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Müller: Als möglicher Berater der Bundesregierung hätten Sie beim Thema Notbremse gesagt, lasst das sein, bringt nichts – ist das richtig?

Specht: Das hätte ich tatsächlich gesagt, ja, weil ich glaube, dass es hier doch eher ein Aktionismus ist. Vor einiger Zeit hatten wir auch schon mal gesprochen, und ich hab damals schon gesagt, ich glaube, wir werden uns die nächsten Wochen und Monate immer mit veränderten Maßnahmen hinhangeln, bis irgendwann mal die Zahlen tatsächlich runtergehen, warum auch immer sie dann runtergehen. Und dann wird man sagen, ja, die letzte Maßnahme, die hat’s jetzt gebracht. Das wird ja auch gerne so als Marathonlauf dargestellt und wir wären auf den letzten Metern, dass wir jetzt noch mal durchhalten müssen. Das ist nett gemeint, aber ich glaube, dass die Daten nicht so eindeutig sind, wie sie immer dargestellt werden.

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"So haben wir immer nur die Melderate"

Müller: Demnach bringen so gut wie alle Corona-Maßnahmen nichts oder nicht viel?

Specht: Das würde ich nicht sagen. Das Schlimme ist, dass wir immer noch nicht wissen, welche Maßnahme bringt was. Wir haben ja alleine jetzt bei uns schon seit über einem Jahr diese Pandemie und haben es aus meiner Sicht – und nicht nur aus meiner, auch viele anderer Wissenschaftler – versäumt, die Daten zu erheben, die uns jetzt ein wesentliches besseres Bild geben würden.

Wenn ich ein Beispiel bringen darf: Wir reden ja immer von der Inzidenz, vorher hat kein Mensch gewusst, was das eigentlich ist, und ich sage Ihnen, auch heute weiß es eigentlich noch keiner, weil wir verwenden diesen Begriff falsch. Wir nennen Inzidenz, was in Wirklichkeit eine Melderate ist. Ich darf mal ganz kurz sagen: Eine Inzidenz ist definiert, das ist ja nicht ein freier Begriff, das ist definiert als das Auftreten, das Neuauftreten eines Merkmals, in dem Fall also einer Infektion, in einer bestimmten Bevölkerung in einer bestimmten Zeit, also üblicherweise vielleicht auf ein Jahr gerechnet, die Neuerkrankungen.

Die wüssten wir gerne, aber die wissen wir eben nicht. Dazu hätten wir einfach eine Kohorte, eine Stichprobe wie bei einer Wahlvorhersage bilden müssen und die regelmäßig testen, egal was da kommt, dann hätten wir hochgerechnet ein Bild, was in der Bevölkerung wirklich stattfindet. So haben wir ja immer nur die Melderate, und Sie haben es an Ostern gesehen, gerade nach Ostern, als dann die Werte mal hoch, mal wieder runter gegangen sind. Das ist ein sehr unscharfes Bild.

"Es ist viel vom Zufall geprägt"

Müller: Also eine Zufallszahl, mit der wir hier agieren.

Specht: Es ist zumindest viel vom Zufall geprägt, ja, weil der Einsatz der Testung, vor allen Dingen, wen wir testen, eine starke Rolle dabei spielt. Testen wir viel, können wir natürlich die Dunkelziffer besser ausleuchten, wir kommen eher an die tatsächliche Inzidenz heran, aber wir erreichen sie natürlich nie. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum man das nicht gemacht hat. Es gibt ja solche Panels auch für andere Untersuchungen im Bereich der Public-Health-Forschung, da hätte man drauf zugreifen können und hätte diese Menschen repräsentativ testen können.

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Müller: Weiß das die Politik nicht, was Sie gerade sagen?

Specht: Ich kann mir’s nicht vorstellen. Ich bin ganz sicher, dass die das wissen, und ich weiß auch von den Wissenschaftlern – die sind ja zum Teil sehr versiert beim RKI –, natürlich auch genau wissen, dass das eigentlich keine Inzidenz ist. Es ist der Versuch einer Näherung, aber wenn Sie überlegen, welche Maßnahmen wir darauf fußen, und zwar wirklich nur auf dieser Zahl, auch jetzt gerade wieder mit unserer sogenannten 100er-Inzidenz, dann ist das doch bedenklich, denn in anderen Bereichen der Wissenschaft, da sagen wir ja auch, dass man so nicht arbeiten kann. Und hier vergessen wir jetzt alle diese Definition, alle diese Regeln, das ist sicher nicht gut.

Müller: Dann halten Sie das für unseriöse Politik, für unseriöse Entscheidungsfindung.

Specht: Ich weiß nicht, ob ich so weit gehen würde, für unseriös, aber es sind zumindest nicht wirklich alle Dinge berücksichtigt.

Müller: Aber Sie sagen ja, Herr Specht, es ist gar nicht gültig, es bringt auch keinen Überblick in der Form, sondern es ist eine zufällige Größe, die damit zu tun hat, wo ich gerade hingehe und wer sich gerade testen lässt.

Specht: Richtig. Wenn ich nicht teste, wenn man das mal weiterstrickt, dann würde man daraus ja erkennen, sobald man nicht mehr testet, wäre die Pandemie vorbei, das ist ja Unsinn, das ist ja absoluter Unsinn, das kann ja nicht sein. Aber so, wie wir jetzt testen, wäre es die logische Konsequenz, und das kann ja nicht richtig sein. Wir müssen also unabhängig testen und häufig testen, damit wir wirklich die Dunkelziffer ausleuchten, die sicher sehr viel größer ist.

Zweifel am Vorteil von Ausganssperren

Müller: Stichwort Ausgangssperre: Ist das nur ein Alibi?

Specht: Auch ein hartes Wort, aber ja, in diese Richtung geht es auf jeden Fall. Da wird natürlich immer wieder angeführt, es gebe genügend Studien aus dem Ausland, den klar den Vorteil einer Ausgangssperre beweisen. Das sehe ich ehrlich gesagt nicht so. Es gibt vor allen Dingen genauso Studien, jetzt zum Beispiel gerade von der Uni Gießen, die das in Deutschland mal untersucht hat und die keinen Effekt der Ausgangssperren sieht.

Müller: Wir haben da die portugiesischen Daten, wenn ich da mal unterbrechen darf, die immer wieder auch angeführt werden als positives Beispiel dahingehend, dass es gewirkt haben soll.

Specht: Genau, aber Sie sagen es richtig, soll, hier muss man sehr vorsichtig sein. In der Wissenschaft ist ein Grundprinzip, dass man eine zeitliche Zufälligkeit, eine Assoziation, nicht mit einer Ursächlichkeit verwechseln darf. Wir Menschen neigen dazu, da ist also irgendetwas gewesen, und danach ist das und das passiert, und wir sagen, aha, daran hat’s gelegen, aber das kann man häufig so genau nicht sagen. Um vor allen Dingen nur einen Punkt mal hineinzubringen: Ob eine Ausgangssperre Sinn macht oder nicht, hängt natürlich auch, nicht nur auch, sondern in erster Linie davon ab, ob sie wirklich entsprechend umgesetzt wird. Wir haben ganz unterschiedliche Kulturen, auch in Portugal ist die Kultur eine andere, die Lebensumstände sind anders, das einfach eins zu eins zu übertragen, halte ich für nicht richtig.

"Reduzierung der Kontakte hat etwas gebracht"

Müller: Jetzt dürfen wir immerhin bis Mitternacht joggen gehen, das ist ja dann schon was anderes, wenn Sie über unterschiedliche Kulturen reden. Was ist da entscheidend bei der Ausgangssperre, dass alle Beteiligten wirklich alleine sind, ohne Kontakt, sich dran halten, dann bringt es was, oder ist das im Grunde eine irrelevante Größe?

Specht: Man muss den Verursachern dieser Ausgangssperre natürlich zugutehalten, dass sie sehr wohl wissen, dass nicht das Joggen draußen alleine, das Gehen auf der Straße irgendein Risiko birgt, sondern es geht natürlich darum, die Kontakte zu vermeiden, die dadurch entstehen könnten, weil jemand ist auf dem Weg irgendwo hin. Das ist natürlich richtig, und die Kontakte sollten reduziert werden, das ist völlig richtig, die Frage ist bloß, ob ich das mit so einer nächtlichen Ausgangssperre wirklich hinbekomme.

Auch hier ist es ja wieder so, ich müsste sie auch entsprechend kontrollieren – das sehe ich momentan nicht, wie das wirklich gelingen soll, denn es gibt ja auch sinnvollerweise Ausnahmen dazu –, und ich meine, man müsste das dann eigentlich konsequenterweise auch auf den Tag ausdehnen, denn die Leute werden sich auch am Tag treffen, das geht ja auch gar nicht anders. Und ich weiß auch nicht, ob das wirklich die richtige Stellschraube ist. Viel wichtiger ist doch, den Leuten zu erklären, wo sind die gefährlichen Kontakte, wobei kann ich andere infizieren und infiziere ich mich selber. Das muss den Leuten noch viel klarer werden, als es jetzt momentan ist.

Müller: Damit verbunden die nächste Frage, die ich schon einmal angedeutet habe, Herr Specht: Welche Maßnahmen haben denn aus Ihrer Sicht effektiv bislang etwas gebracht?

Specht: Ich bin fest davon überzeugt und nach all den Daten ist das auch so, dass die Reduzierung der Kontakte sehr wohl etwas gebracht hat. Ganz wichtig das Abstandhalten, denn es gibt ja Kontakte, die können wir gar nicht verhindern, aber wenn ich dann Abstand halte, wenn ich den Kontakt nach draußen verlege, dann bin ich auf der wesentlich sicheren Seite. Das Maske tragen in geschlossenen Räumen hat ganz sicher etwas gebracht – wenn man davon ausgeht, dass die Maske hoffentlich auch richtig getragen wird, das ist ja leider auch nicht immer der Fall.

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"Das Impfen hat uns enorm weit gebracht"

Müller: FFP2-Maske auch ein qualitativer Unterschied?

Specht: Ja, wenn die FFP2-Maske richtig getragen wird. Ich glaube allerdings, dass es etwas überschätzt wird, denn eine schlecht sitzende, schlecht getragene FFP2-Maske, vor allen Dingen auch eine lange getragene, ist in den meisten Fällen weniger sicher als ein ganz normaler Mund-Nasen-Schutz. Das liegt einfach daran, dass wenn das Ding nicht dicht sitzt, Sie über die Leckage, wie das heißt, also über den offenen Raum atmen, da, wo sie eben nicht dicht ansitzt, und dann haben Sie gar keinen Schutz. Dann wäre es besser, Sie hätten einen Mund-Nasen-Schutz. Aber vielleicht ein letzter Punkt, den ich für das Wichtigste erachte: Das ist tatsächlich das Impfen. Das Impfen hat uns doch enorm weit gebracht. Wir hätten ganz andere Todeszahlen, wenn es nicht gelungen wäre, gerade in den Pflegeheimen jetzt schon wirklich sehr viele Menschen geimpft zu haben. Das ist die einzige Möglichkeit, wie wir hier gut rauskommen.

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Müller: Vielleicht noch eine Frage, Herr Specht, zu den Geimpften: Wie sicher sind Geimpfte für die Allgemeinheit?

Specht: Da gibt es auch eine neue Untersuchung jetzt gerade aus Oxford, wo ja immer diskutiert wurde, kann man sich denn noch infizieren. Ja, man kann sich noch infizieren, aber auch die Wahrscheinlichkeit wird deutlich reduziert. Und diejenigen, die sich trotz Impfung infizieren, sind in den meisten Fällen nicht infektiös und erleiden Gott sei Dank kaum Symptome, das hat man jetzt in den Pflegeheimen ja gesehen. Die anderen, die dort nicht geimpft waren, da gab es zwei in Bochum zum Beispiel, die sind gestorben. Also das ist ein Riesenvorteil, und ganz klar, das ist doch der Sinn, warum wir überhaupt impfen, a) Todesfälle zu vermeiden, schwere Verläufe zu vermeiden, und diesen Menschen auch wieder die Möglichkeit zu geben, ihre normalen Grundrechte auszuüben.

Müller: Das finden Sie dann dementsprechend völlig richtig, sobald jemand vollständig geimpft ist, darf er sich mit anderen vollständig Geimpften auch wieder in einem Raum bedenkenlos ohne Schutzmaßnahme aufhalten.

Specht: Unbedingt, denn das ist doch der Sinn, da wollen wir doch hin, darum soll es ja gehen. Mir ist jeder recht – ich bin nicht geimpft –, aber wenn jetzt einer geimpft ist und er dadurch vielleicht in den Urlaub fahren kann oder in ein Lokal gehen kann, wo ich jetzt vielleicht nicht hingehen könnte, da hab ich überhaupt keinen Neid, ganz im Gegenteil, ich freue mich für jeden, denn das ist doch, wo wir alle wieder hinwollen: zu einem möglichst normalen Leben dann auch irgendwann mal wieder ohne Maske.

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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