
Merz telefonierte nach Angaben von Regierungssprecher Kornelius mit Netanjahu. Demnach sprach sich der Bundeskanzler außerdem dafür aus, dass die militant-islamistische Hisbollah-Miliz im Libanon ihre Waffen niederlegt.
Die vom Iran unterstützte Hisbollah wiederum forderte die libanesische Regierung auf, ein für morgen geplantes Gespräch mit Israel abzusagen. Milizen-Anführer Kassim sagte in einer Fernsehansprache, das Treffen in Washington sei nutzlos. Die Hisbollah werde weiterhin israelischen Beschuss mit Gegenangriffen beantworten.
Für morgen ist ein Gespräch von Vertretern der libanesischen Regierung und der israelischen Führung in Washington anberaumt. Es findet auf Botschafterebene statt. Israel strebt ein dauerhaftes Friedensabkommen an, macht dafür aber eine Entwaffnung der Hisbollah zur Bedingung. Der Libanon will nach eigener Darstellung zunächst eine Waffenruhe erreichen sowie den Abzug israelischer Soldaten aus dem Land.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.









