
Nach den Wahlverlusten haben sich führende CDU-Politiker hinter den Parteivorsitzenden und Bundeskanzler Merz gestellt. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Laumann sagte, den Kanzler auszutauschen sei keine Lösung. Man brauche Reformen und eine Regierung, die ihre Arbeit tue. Unionsfraktionsvize Krings lehnte eine Personaldebatte über Merz ebenfalls ab. Er sagte dem ARD-Fernsehen, es dürfe etwa bei der Trennung von Kanzlerschaft und Parteivorsitz keine Tabus geben. Allerdings sehe er nicht, wie die CDU mit einer ausufernden Diskussion über einen Wechsel des Kanzlers oder des Parteichefs nach vorne komme.
Unterstützung für Merz äußerte auch die Geschäftsführerin der Unions-Fraktion, Dos Santos-Wintz. Der Bundeskanzler habe das Vertrauen der Fraktion, er führe das Land in außergewöhnlich schwierigen Zeiten. Änhlich äußerten sich der CDU-Politiker Laschet sowie CSU-Parteichef Söder.
Auch Kritik an Merz
Der frühere Vorsitzende der CDU in Mecklenburg-Vorpommern, Rehberg, kritisierte dagegen die Politik der Bundesregierung und sprach von einer mangelnden Empathie des Bundeskanzlers. Die CDU war bei der Wahl dort erstmals an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert.
Aus dem Deutschlandfunk-Programm:
Diese Nachricht wurde am 21.09.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






