Dienstag, 21.08.2018
 
Seit 20:00 Uhr Nachrichten
StartseiteInterviewMit Kommunikation gegen rechten Hass21.05.2018

Mo AsumangMit Kommunikation gegen rechten Hass

Die Autorin und Filmemacherin Mo Asumang spricht sich für einen verstärkten Dialog mit Andersdenkenden aus. "Pegida, AfD, Pöbeleien auf der Straße - das ist das Ergebnis von Nicht-Kommunizieren," sagte sie im Dlf. Kommunikation sei eine Chance, dass sich etwas verändere.

Mo Asumang im Gespräch mit Manfred Götzke

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Die Autorin und Filmemacherin Mo Asumang (dpa/picture alliance/Ingo Wagner)
Die Autorin und Filmemacherin Mo Asumang (dpa/picture alliance/Ingo Wagner)
  • E-Mail
  • Teilen
  • Tweet
  • Drucken
  • Podcast
Mehr zum Thema

Moderatorin Mo Asumang Kampf gegen Rassismus als Lebensaufgabe

Deutsches Hygiene-Museum Die Mechanismen des Rassismus

Rassismus-Ausstellung in Dresden Wie die Menschenrassen erfunden wurden

Rassismus-Ausstellung in Dresden "Selbst Rassisten sprechen heute nicht mehr von Rasse"

Asumang beteiligt sich an der Ausstellung "Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen" im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden, die noch bis zum 6. Januar 2019 zu sehen ist. Sie trägt dazu ein Video-Triptychon bei.

Es sei ein Selbstversuch, wie man auf Rassimus reagiere, sagte Asumang. Bei der Installation ist auf einem Bildschirm eine Abfolge rassistischer Äußerungen zu sehen, auf zwei weiteren Asumang selbst und ein Aussteiger aus der rechten Szene. Während Beobachter auf die Pöbeleien achten, kommen die beiden Personen zusammen. Für Asumang symbolisiert das die Frage, ob man sich auf die Negativität der Pöbeleien konzentriere oder ob man in der Lage sei, auch das Positive zu sehen, dass man aufeinander zugehen könne.

Mo Asumang hatte sich nach einer Morddrohung im Lied einer Neonazi-Band entschieden, die Menschen zu treffen, die sie wegen ihrer Hautfarbe ablehnen. Diese Begegnungen und Interviews mit Rassisten und Neonazis hielt sie in zwei Dokumentarfilmen und in dem Buch "Mo und die Arier. Allein unter Rassisten und Nazis" fest.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk