
Derzeit fließe die überwiegende Mehrheit der Ausgaben in konventionelle Systeme der großen deutschen Rüstungsfirmen, sagte der Chef der Kommission, Duso, der "Süddeutschen Zeitung". Dies schade Innovation und Wettbewerbsfähigkeit. Duso kritisierte dabei auch die zunehmende Dominanz weniger Konzerne wie zum Beispiel Rheinmetall. Als Konsequenz spricht sich die Monopolkommission dafür aus, dass Bundeskartellamt und EU-Kommission Firmenübernahmen innerhalb der Rüstungsindustrie strenger prüfen sollten. Zudem sollte Deutschland nicht hauptsächlich bei der heimischen Industrie einkaufen.
Haushaltspolitiker der SPD und Grünen hatten überteuerte Rüstungsgeschäfte angemerkt. Der SPD-Berichterstatter für den Wehretat, Schwarz, sagte, es gebe in dem Bereich eine starke Tendenz zu Preisaufschlägen.
Diese Nachricht wurde am 23.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.



