Krieg in der Ukraine
Moskau: Immer geringerer "Entscheidungsspielraum" für Kiew - Selenskyj ruft Energienotstand aus

Die russische Regierung will den Dialog mit den USA über ein Ende des Kriegs in der Ukraine fortsetzen.

    Ein Wohnhaus in Kiew in der Ukraine in der Nacht. Das Haus ist angegriffen worden. Die Fenster sind kaputt. In den Wänden sind Löcher. Es schneit.
    Ein Wohnhaus in der ukrainischen Hauptstadt Kiew nach einem russischen Angriff (Archivbild) (AP / Efrem Lukatsky)
    Das sagte Kreml-Sprecher Peskow in Moskau. Die Ukraine hat nach seinen Angaben einen immer geringeren "Entscheidungsspielraum". Die Lage für die Regierung in Kiew "verschlechtere sich von Tag zu Tag", betonte Peskow. Es sei an der Zeit, dass Präsident Selenskyj die "richtige Entscheidung" treffe. Moskau fordert als Vorbedingung für einen Waffenstillstand unter anderem, dass sich die ukrainische Armee aus Teilen der Ost- und Südukraine zurückzieht und Gebiete dort abtritt.
    Russland hat den Druck auf die Ukraine mit gezielten Attacken auf die Energieinfrastruktur zuletzt weiter erhöht. In der vergangenen Nacht haben erneute Luftangriffe in mehreren Landesteilen zu weiteren großflächigen Stromausfällen geführt. Wie das Energieministerium mitteilte, bleibt die Lage in der Hauptstadt Kiew am schwierigsten. Präsident Selenskyj rief den "Energienotstand" aus und erklärte, in Kiew werde eine Koordinierungszentrale für die Energieversorgung eingerichtet.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Russischer Angriffskrieg - Blackouts in der Ukraine
    Diese Nachricht wurde am 15.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.