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StartseiteCorsoTheater in den Zeiten der Flüchtlingskrise15.10.2015

Münchener KammerspieleTheater in den Zeiten der Flüchtlingskrise

Das Theater zeigt sich in der Flüchtlingskrise so politisch, aktionistisch und rebellisch wie schon lange nicht mehr. Die Münchner Kammerspiele laden nun zum "Open Border Kongress" mit Diskussionen, Performances und Aktionen rund um Flucht, Ankunft und Asyl. Mitorganisator Björn Bicker erklärt im Corso-Gespräch, warum Theater und Politik derzeit zusammen gehören.

Björn Bicker im Gespräch mit Adalbert Siniawski

Die Kammerspiele in der Münchner Maximilianstraße (picture alliance / dpa)
Die Kammerspiele in der Münchner Maximilianstraße (picture alliance / dpa)
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Die Veranstaltung ist der Auftakt des Projekts "Munich Welcome Theatre", bei dem die Münchener Kammerspiele - so die Ankündigung - Geflohene in Arbeits- und Gestaltungsprozesse des Theaters einbeziehen wollen und das Theater intensiver mit der aktuellen Realität der Einwanderungsgesellschaft verbinden wollen.

Auch andere Theater mischen sich derzeit in die Flüchtlingspolitik ein: Das Hamburger Schauspielhaus, das Schauspiel Köln und das Deutsche Theater in Berlin bieten Notquartiere an. Das Berliner Ensemble und das Maxim-Gorki-Theater sammeln Geld- oder Sachspenden, das Nationaltheater Mannheim entwickelt mit Flüchtlingen einen Theaterabend.

Das Gespräch können Sie mindestens sechs Monate in unserer Mediathek nachhören.

 

 

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