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StartseiteDas WochenendjournalLebensmittelretter in Berlin19.10.2019

NachhaltigkeitLebensmittelretter in Berlin

In Deutschland wird im Schnitt pro Minute eine Lkw-Ladung Lebensmittel entsorgt. Das soll sich ändern – die Bundesregierung plant, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung im Einzelhandel zu halbieren. In Großstädten wie Berlin boomt die privat organisierte Lebensmittelrettung schon jetzt.

Von Anja Nehls

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Mitgründerin Leoni Beckmann bringt auf einem Lastenfahrrad überschüssige Lebensmittel ins Lebensmittelretter-Restaurant "Restlos glücklich" am 11.07.2016 in Berlin. Der Berliner Verein "Restlos glücklich e.V." hat Deutschlands erstes Not-for-Profit-Lokal eröffnet, in dem mit überschüssigen Lebensmitteln Menüs und Gerichte serviert werden. Foto: Jörg Carstensen/dpa | (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)
Auf einem Lastenfahrrad überschüssige Lebensmittel zum Lebensmittelretter-Restaurant transportieren (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)
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Im Zuge der Klima- und Umweltdebatte wächst das Bewusstsein für einen nachhaltigeren Umgang mit Essen. Allein in Berlin gibt es inzwischen über 25 Organisationen, die Lebensmittel einsammeln und wieder verteilen. Gegen Geld, gegen Aufwandsentschädigung oder ganz kostenfrei, an alle Menschen oder nur an Bedürftige, mit Legitimation oder ohne, in großem Rahmen wie die Tafeln oder in ganz kleinem. Viele Initiativen funktionieren ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis, einige haben aus dem Handel mit geretteten Lebensmitteln ein Geschäftsmodell gemacht.

Unsere Reporterin Anja Nehls hat für das Wochenendjournal erkundet, wie die Lebensmittelrettung in Berlin funktioniert, welche Effekte sie hat und ob es womöglich bereits einen Kampf um übriggebliebene Lebensmittel gibt.

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