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Neuer MusiknotenverlagInspiration im Abo

Musiknoten per Abonnement? Ein neugegründeter Verlag möchte Musikerinnen und Musikern regelmäßig unbekannte Stücke nach Hause schicken, dazu multimedial aufbereitet. Eine Inspirationsquelle für Vielbeschäftigte also. Kann das funktionieren?

Sebastian Gabriel im Gespräch mit Jonas Zerweck

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Auf einer Tischplatte liegt ein helles Magazin, auf dem "aurio signature" steht. (Deutschlandradio/Jonas Zerweck)
Der Pianist Michael Korstick hat die erste Klavierausgabe von Aurio kuratiert. (Deutschlandradio/Jonas Zerweck)
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Sebastian Gabriel, eigentlich Pianist und Komponist, war die langen Internetrecherchen nach unbekannten Stücken leid. Dann machte er sein Problem zur Geschäftsidee. Die hat er verwirklicht und seit einigen Monaten werden die ersten, von Profimusikerinnen und Profimusikern kuratierten Notenhefte verkauft und verschickt. Dabei handelt es sich eher um Notenmagazine - eine Hybridform, die es selbst so noch nie gab - denn zu jedem Stück gibt es Einleitungstexte, online können Aufnahmen der Stücke abgerufen werden und bald sollen noch Erklärvideos dazukommen.

Sechs Instrumente stehen zur Auswahl

Angeboten werden die Hefte im Abonnement, für Nachschub wird regelmäßig gesorgt. Gabriel selbst spricht von einem "Rundum-Sorglos-Paket", das er anbieten möchte. Bisher bietet er mit seinem Verlag Aurio Noten für sechs verschiedene Instrumente an - inklusive Werken für kleine Kammermusikbesetzungen. Dabei soll es auch erstmal bleiben. Das ganze Feld sei so divers, dass größer besetzte Stücke erst einmal nicht verlegt werden.

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