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StartseiteMusikjournalKlamauk zum Offenbach-Jahr 07.01.2019

Neujahrskonzert des Gürzenich-OrchestersKlamauk zum Offenbach-Jahr

Über 150 Jahre war die komische Oper „Oyayaye“ des Kölner Komponisten Jacques Offenbach verschwunden. Nachdem ein Fragment der komischen Oper in den USA entdeckt wurde, konnte eine Rekonstruktion des Werkes anlässlich des Offenbach-Jahres vom Kölner Gürzenich-Orchester aufgeführt werden.

Marie König im Gespräch mit Susann El Kassar

Zwei Sänger bei der Opernaufführung in der Kölner Philharmonie (Kölner Offenbach-Gesellschaft / Thomas Kost )
Der Countertenor Hagen Matzeit als Oyayaye (li.) singt die Wäscherei-Rechnung von Kontrabassist Racle-à-Mort, verkörpert von Tenor Matthias Klink. (Kölner Offenbach-Gesellschaft / Thomas Kost )
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Ein Kontrabassist erleidet Schiffbruch, rettet sich auf eine Südseeinsel und muss dort für die Unterhaltung sorgen – sonst wird er in den Kochtopf gesteckt. Diese Geschichte hat Jacques Offenbach als komische Oper vertont und unter dem Titel "Oyayaye" 1855 in Paris uraufgeführt. Beim Eröffnungskonzert zum Offenbach-Jahr anlässlich des 200. Geburtstages des Komponisten stand dieser Einakter im Mittelpunkt: Das Gürzenich-Orchester hat das Stück mit viel Ironie aufgeführt und mit deutschen Dialogen und Wortwitzen auf Köln bezogen, berichtet unsere Rezensentin Marie König. 

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