Kongo und Uganda
Notfall-Ausschuss der WHO berät über Ebola-Epidemie

Wegen der Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda hat die Weltgesundheitsorganisation ihren Notfall-Ausschuss einberufen.

    Tedros ist am unteren rechten Bildrand zu sehen, wie er an einem Rednepult spricht,. Hinter ihm groß eine holzvertäfelte Wanbd mit dem Wappen der WHO.
    Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO). (Salvatore Di Nolfi/KEYSTONE/dpa)
    WHO-Direktor Tedros sagte in Genf, er sei besorgt über Umfang und Geschwindigkeit der Epidemie. Er verwies unter anderem auf mutmaßliche Ebola-Fälle in Ugandas Hauptstadt Kampala und der Hauptstadt der kongolesischen Provinz Nord-Kivu, Goma. In den Städten leben 1,8 Millionen beziehungsweise 800.000 Menschen. Ein weiterer Risikofaktor sei die Zahl von Vertreibungen. Infolge der Kämpfe im Osten Kongos seien in den vergangenen Wochen über 100.000 Menschen geflohen.
    Das kongolesische Gesundheitsministerium bezifferte die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle auf 513. Die Zahl der Toten wird mit mehr als 130 angegeben.
    Weitere Informationen:
    Ebola-infizierter US-Bürger wird zur Behandlung nach Deutschland gebracht.
    Ex-Bundesgesundheitsminister Lauterbach fordert mehr Forschung zu Impfstoffen gegen Ebola.
    Charité-Mediziner Gertler: Ausmaß der Ebola-Epidemie im Kongo „extrem besorgniserregend“
    Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.