
WHO-Direktor Tedros sagte in Genf, er sei besorgt über Umfang und Geschwindigkeit der Epidemie. Er verwies unter anderem auf mutmaßliche Ebola-Fälle in Ugandas Hauptstadt Kampala und der Hauptstadt der kongolesischen Provinz Nord-Kivu, Goma. In den Städten leben 1,8 Millionen beziehungsweise 800.000 Menschen. Ein weiterer Risikofaktor sei die Zahl von Vertreibungen. Infolge der Kämpfe im Osten Kongos seien in den vergangenen Wochen über 100.000 Menschen geflohen.
Das kongolesische Gesundheitsministerium bezifferte die Zahl der Ebola-Verdachtsfälle auf 513. Die Zahl der Toten wird mit mehr als 130 angegeben.
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Ebola-infizierter US-Bürger wird zur Behandlung nach Deutschland gebracht.
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Diese Nachricht wurde am 19.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
