
Auf absehbare Zeit würde nichts Grundlegendes an den drei größten Problemen geändert: der hohen Altersarmut, der starken Belastung der jungen Generation und der Schieflage bei der Gerechtigkeit, so Fratzscher. So sei die empfohlene schrittweise Erhöhung des Renteneintrittsalters zu langsam.
Die rentenpolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Vollath, kritisierte dagegen, die Vorschläge seien nichts anderes als massive Rentenkürzungen.
Die Empfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten Kommission sehen zum Beispiel vor, die abschlagsfreie Rente mit 63 abzuschaffen. Ein weiterer Baustein ist eine Kapitalrente.
Diese Nachricht wurde am 21.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
