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StartseiteSprechstundeL-Dopa besser als sein Ruf17.06.2014

ParkinsonL-Dopa besser als sein Ruf

Es ist vor gut 50 Jahren auf den Markt gekommen: L-Dopa. Das Medikament wurde vor allem Menschen mit Parkinson gegeben, um ihre Bewegungsprobleme zu beheben.

Zwei zitternde Hände in Großaufnahme. (picture-alliance / Hans Wiedl)
Zwei zitternde Hände (picture-alliance / Hans Wiedl)
Weiterführende Information

Schwerpunktthema | Parkinson, Unruhige Beine und Schreibkrampf (Deutschlandfunk, Sprechstunde, 06.05.2014)

Parkinson | Bewegungsstörungen erkennen und behandeln (Deutschlandfunk, Sprechstunde, 06.05.2014)

Medizin | Gift und Gene als Parkinsonrisiko (Deutschlandfunk, Forschung aktuell, 04.02.2014)

Eine Beobachtung damals war auch: Die Wirkung von L-Dopa nimmt mit der Zeit ab, und es kommt zu sehr störenden Überbewegungen.

In Deutschland sind Ärzte – anders als Großbritannien – eher zurückhaltend bei der Verordnung von L-Dopa. Es wird häufig mit anderen Medikamenten kombiniert – sogenannten Dopamin-Agonisten oder auch MAO-B-Hemmern.

Im Fachblatt "The Lancet" kommt eine britische Studie zu einem erstaunlichen Ergebnis: L-Dopa, das älteste Medikament zur Behandlung des Parkinson, ist demnach ebenso wirksam L-Dopa-Alternativen. In Bezug auf die Beweglichkeit der Patienten zeichnen sich sogar leichte Vorteile ab.

Professor Lars Timmermann, Leiter der Spezialambulanz für Bewegungsstörungen und Tiefe Hirnstimulation an der Neurologischen Universitätsklinik Köln, im Interview.

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