Migrationspolitik
Visa für russische Oppositionelle nur noch in seltenen Fällen

Seit 2022 kamen rund 2500 Menschen mit sogenannten "humanitären Visa" aus Russland nach Deutschland. Die Bundesregierung mit Innenminister Dobrindt hat deren Vergabe stark eingeschränkt. Russische Oppositionelle und ihre Fürsprecher schlagen Alarm.

Dornblüth, Gesine |
Andrej Pivovarow steht im Jahr 2021 bei einer Versammlung der russischen Opposition in Moskau mit einem schwarzen T-Shirt vor einem blauen Hintergrund.
Bekam 2024 ein Visum: Der Oppositionelle Andrej Pivovarow verbrachte drei Jahre in russischer Haft. Von Berlin aus hält er weiter Kontakt zu Gleichgesinnten, die noch in Russland sind. (picture alliance / dpa / Hannah Wagner)