Referentenentwurf
Prien will Kinder- und Jugendhilfe umfassend reformieren

Bundesfamilienministerin Prien plant offenbar eine umfassende Reform der Kinder- und Jugendhilfe.

    Karin Prien stützt bei einer Bundespressekonferenz den Kopf auf der Hand auf und schaut prüfend ins Publikum.
    Bundesfamilienministerin Prien (picture alliance / photothek.de / Neele Janssen)
    Ziel sei es, verstärkt auf pauschale Angebote und weniger auf individuelle Hilfen zu setzen, zitiert das Portal Politico aus einem Referentenentwurf des Ministeriums. Der individuelle Rechtsanspruch auf Begleitung in Kindertageseinrichtungen, Schulen oder Hochschulen werde durch ein neues Angebot der Bildungsassistenz erfüllt. Mittelfristig seien Einsparungen in Milliardenhöhe möglich. Bis 2028 könnten zunächst mehr als 200 Millionen Euro eingespart werden.
    Diese Nachricht wurde am 30.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.