Rheinland-Pfalz
Scheidender Ministerpräsident Schweitzer will in Landespolitik bleiben und Gespräche mit CDU leiten

Der scheidende rheinland-pfälzische Ministerpräsident Schweitzer hat sich einen Tag nach der Niederlage seiner SPD bei der Landtagswahl zu seiner politischen Zukunft geäußert. Zwar werde er wie angekündigt nicht als Minister in die neue Landesregierung eintreten, sagte Schweitzer nach einer Präsidiumssitzung in Mainz. Er wolle aber sein Landtagsmandat antreten.

    Mainz: Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, steht vor den Journalisten.
    Alexander Schweitzer (SPD), Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz, steht vor den Journalisten. (Andreas Arnold / dpa / Andreas Arnold)
    Außerdem habe das SPD-Präsidium einstimmig beschlossen, dass er die Verhandlungen mit der CDU über eine große Koalition führen solle. Am Wahlabend hatte Schweitzer seine weiteren Pläne zunächst offen gelassen. Derweil kündigte der erfolgreiche CDU-Spitzenkandidat Schnieder baldige Sondierungsgespräche an. Es gehe um die gemeinsame Verantwortung, für stabile Verhältnisse in Rheinland-Pfalz zu sorgen.
    Neben CDU und SPD sind sonst nur noch die AfD und die Grünen im neuen Landtag vertreten. Da alle anderen Parteien eine Koalition mit der AfD ausschließen, zeichnet sich ein Bündnis aus CDU und SPD unter Führung Schnieders ab.
    Diese Nachricht wurde am 23.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.