
Trumps Drohungen stellten die Weltordnung und die NATO in Frage. "Es ist die Stunde gekommen, wo man sagen muss: So geht es nicht weiter", sagte Schnitzer. Brüssel sei in der Lage, auf Basis des Anti-Coercion-Instruments weitreichende Strafmaßnahmen gegen die USA zu verhängen. Zudem werde das Zollabkommen mit den USA, das eigentlich in dieser Woche vom EU-Parlament ratifiziert werden sollte, sehr wahrscheinlich auf Eis gelegt.
Schnitzer wies daraufhin, dass neben den Unternehmen in der EU auch die Konsumenten in den USA die Leidtragenden von Zöllen seien, weil sich die Preise dann verteuerten. Auch ein einbrechender Aktienmarkt könne Trump womöglich zur Umkehr zwingen.
US-Präsident Trump will den von ihm erhobenen Anspruch auf Grönland auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos bekräftigen. Auf einem EU-Sondergipfel am Donnerstag wollen die Staats- und Regierungschefs über mögliche Gegenmaßnahmen beraten.
Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.







