
Ahmetovic sagte dem "Stern", wer zwischen den Zeilen lese, erkenne durchaus Sympathien für Trumps Kurs. Dieses Verhältnis müsse die Union für sich intern klären. Die SPD stehe in der Frage an der Seite von Bundeskanzler Merz und unterstütze den außenpolitischen Kurs der Bundesregierung. Ahmetovic sprach in dem Zusammenhang von einer klaren Kante gegen Trumps "Erpressungsversuche".
Der SPD-Politiker bezog sich auf Äußerungen Spahns in der "Süddeutschen Zeitung". Spahn fragte, ob es wirklich klug sei, dass die Europäer in der derzeitigen Abhängigkeit von Amerika die Debatte so führten. Die Antwort laute Nein, betonte Spahn. Wenn man die Lage Grönlands auf dem Globus anschaue, seien die von den USA gestellten Fragen "übrigens nachvollziehbar", so der CDU-Politiker weiter. Es gehe darum, ob man als NATO und Europa "diese strategisch immer wichtiger werdende Insel ausreichend gegen andere Mächte wie Russland schütze". Da habe Trump einen Punkt, ergänzte Spahn.
Diese Nachricht wurde am 19.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.





