Wirtschaft
SPD und CDU suchen nach Maßnahmen gegen zu hohe Benzinpreise

Angesichts der gestiegenen Benzin- und Dieselpreise werden aus Union und SPD Forderungen nach einer Entlastung der Verbraucher lauter.

    Das Bild zeigt mehrere Tankschläuche an einer Zapfsäule. Sie hängen nebeneinander in ihren Halterungen, meist farblich gekennzeichnet – etwa grün für Benzin.
    Die Spritpreise in Deutschland sind infolge des Iran-Kriegs stärker gestiegen als in jedem anderen EU-Land. (picture alliance / SNS / Steven Mohr)
    SPD-Fraktionsvize Zorn sprach sich für die Einführung einer Spritpreis-Bremse aus. Die Kosten für Benzin und Diesel dürften nicht stärker steigen als der Rohölpreis, sagte Zorn der Deutschen Presse-Agentur. Auch staatliche Eingriffe wie eine unternehmerische Entflechtung der Branche sollten nicht ausgeschlossen werden. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze plädierte für eine Senkung der Energiesteuer. Die Bundeskasse dürfe sich nicht an ⁠der Ölpreiskrise bereichern, sagte der CDU-Politiker der "Bild am Sonntag". Denn mit dem Anstieg der Rohölpreise steige auch die Steuersumme.
    Am morgigen Montag tagt eine von den Koalitionsfraktionen im Bundestag zu dem Thema eingesetzte Arbeitsgruppe. Dazu werden neben dem Präsidenten des Bundeskartellamts, Mundt, auch Vertreter von Mineralölkonzernen erwartet.
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.