Sprechstunde
ADHS bei Erwachsenen
Welche Rolle spielt das Gehirn?
Gast:
Prof. Dr. Andreas J. Fallgatter, Ärztlicher Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Universitätsklinikum Tübingen
Am Mikrofon: Magdalena Schmude
Hörertel.: 00800 4464 4464
sprechstunde@deutschlandfunk.de
Unkonzentriert, impulsiv im Handeln und starke Gefühle: verbreitete Charakterzüge, die Menschen mit ADHS oft im Übermaß haben. Lange galt die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung als ausgesprochene Kinderkrankheit. Inzwischen ist klar: ADHS wächst sich nicht aus. Immer mehr Menschen erhalten spät im Leben eine Diagnose. Die Aufmerksamkeitsstörung hat einen Teil ihrer Ursachen in den Genen und im Gehirn. Wie wichtig sind Erkenntnisse über „das ADHS-Hirn“ für die Diagnostik? Welche Rolle spielen sie in der Therapie? Und lässt sich dadurch auch ein Zusammenhang zu häufigen Komorbiditäten ziehen?