Iran-Krieg
Spritpreise steigen wieder

Die Spritpreise steigen erneut an.

    Bad Wörishofen in Bayern, Spritpreisanzeige an einer Freien V-Markt-Tankstelle in Bad Wörishofen Unterallgäu, der Diesel kostet 2,28 Euro.
    Spritpreise auf hohem Niveau. (Archivbild) (Imago / MiS )
    Wie der Allgemeine Deutsche Automobilclub mitteilte, verteuerten sich Diesel und E10 gestern im bundesweiten Tagesdurchschnitt um 0,4 beziehungsweise um 0,7 Cent im Vergleich zum Vortag. Ein Liter Diesel kostete demnach 2 Euro 15, E10 kostete 2 Euro 4. Die Preise legten damit den zweiten Tag in Folge zu, erklärte der ADAC. Die ersten Preisdaten von heute deuteten auf wenig Bewegung hin.
    Der bisher teuerste Tag seit Beginn des Iran-Kriegs war zu Wochenbeginn. Im Vergleich zum letzten Tag vor dem Kriegsausbruch, war Benzin knapp 26 Cent teurer, Diesel 41 Cent. Vertreter von Union und SPD erneuerten am Wochenende Forderungen nach einer Entlastung der Verbraucher. Im Gespräch sind eine Spritpreis-Bremse, eine Übergewinnsteuer, staatliche Eingriffe oder Senkungen der Energiesteuer. Bundeswirtschaftsministerin Reiche, CDU, will bis Ostern eine Regelung schaffen, die Tankstellen nur noch einmal am Tag Preiserhöhungen erlaubt. Morgen tagt eine von den Koalitionsfraktionen eingesetzte Arbeitsgruppe.

    Aus dem Deutschlandfunk-Programm

    Weiter Diskussion um Energie und Spritpreise
    Diese Nachricht wurde am 15.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.