Mittwoch, 29. Juni 2022

Archiv


Spukhafte Verhaltenskontrolle

Wie ferngesteuert laufen Mäuse ständig im Kreis herum. Winzige Fliegen ändern ihre Vorlieben auf Kommando und kleine Fische schwimmen durch ein virtuelles Aquarium, das nur im Computer existiert. So etwas ist in modernen neurobiologischen Labors immer häufiger zu beobachten.

Von Michael Lange | 22.01.2012

Dahinter stecken Neurowissenschaftler, die mit Hilfe einer neuen Technik, der Optogenetik, fremde Gehirne kontrollieren. Das Mittel der Wahl: gewöhnliches Licht. Damit schalten die Forscher einzelne Nervenzellen gezielt an oder aus. Indem sie das Gehirn kontrollieren, verstehen die Forscher immer besser, wie es funktioniert.Doch die Pläne gehen weiter. In Zukunft wollen sie Fehler im Nervensystem ausbessern und Krankheiten wie Parkinson oder Retinitis Pigmentosa heilen.

"Manuskript zur Sendung:"

Spukhafte Verhaltenskontrolle

"Weiterführende Links:"

Seiten des Deutschlandradios:

 Spukhafte Verhaltenskontrolle
 (DRadio Wissen vom 20.01.12)

 Neues Augenlicht
 (Forschung aktuell vom 19.01.12)

 Licht an, Gen aktiv
 (Forschung aktuell vom 24.06.11)

 Agression auf Knopfdruck
 (DRadio Wissen vom 11.02.11)

 Wütend auf Knopfdruck
 (Forschung aktuell vom 10.02.11)

 Dr. Gero und sein Nervenmanipulator
 (DRadio Wissen vom 03.02.11)

 Gehirne unter Kontrolle
 (DRadio Wissen vom 21.12.10)

 Gehirne unter Kontrolle
 (Forschung aktuell vom 20.12.10)

Links ins Netz:

 Forschung Gero Miesenböck, Uni Oxford

 Gero Miesenboeck reengineers a brain, Ted-Video

 Optogenetik beim Fadenwurm (Alexander Gottschalk)

 Nature Materials: Optogenetik

 Max-Planck-Gesellschaft: Optogenetik

 Geist und Hirn: Licht ins Neuronendickicht

 Tagesspiegel: Licht an, Krankheit aus