
Als Reaktion beschoss die vom Iran unterstützte Hisbollah erneut den Norden Israels mit Raketen. Hintergrund sind unterschiedliche Standpunkte zur Waffenruhe im Irankrieg. Die USA und Israel vertreten die Ansicht, dass der Libanon davon ausgenommen sei.
Kallas: Keine derart massive Zerstörung gerechtfertigt
International haben die israelischen Angriffe Kritik hervorgerufen. UNO-Menschenrechtskommissar Türk erklärte, ein solches Blutbad, nur Stunden nach der Vereinbarung des Waffenstillstands, sei kaum zu fassen. Die EU-Außenbeauftragte Kallas mahnte, Israels Recht auf Selbstverteidigung rechtfertige keine derart massive Zerstörung. Die britische Außenministerin Cooper forderte, der Libanon müsse in die Waffenruhe mit einbezogen werden. Ähnlich äußerte sich Bundesentwicklungsministerin Alabali Radovan.
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Aus dem Deutschlandfunk-Programm
Diese Nachricht wurde am 09.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
