Archiv

Geflüchtete
Städte- und Gemeindebund will Bürgergeld für Ukrainer an Arbeitsbereitschaft koppeln

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert, die Höhe des Bürgergeldes für ukrainische Flüchtlinge an die Bereitschaft zur Arbeitsaufnahme zu koppeln.

    Das Bild zeigt ein Antragsformular und einen Stift
    Der Deutsche Städte- und Gemeindebund will die Zahlung von Bürgergeld an ukrainische Flüchtlinge schärfer regeln. (picture alliance / Zoonar / stockfotos-mg)
    Hauptgeschäftsführer Berghegger verwies in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" auf eine im Vergleich zu Nachbarländern niedrige Beschäftigungsquote unter Ukrainern in Deutschland. Dort seien die Anreize höher, arbeiten zu gehen, und daran müsse sich auch Deutschland orientieren. Berghegger forderte, den Flüchtlingen Arbeitsangebote zu unterbreiten. Wer dann aus nicht nachvollziehbaren Gründen diese Arbeit ablehne, dem sollten dann auch die Sozialleistungen gekürzt werden.
    Nach Ansicht des Hauptgeschäftsführers des Deutschen Städte- und Gemeindebundes sollten Sprach- und Integrationskurse zudem nicht länger einer Arbeitsaufnahme vorgeschaltet werden.

    Weiterführende Informationen

    Jahrestag des Kriegsbeginns: Selenskyj setzt weiter auf Sieg – Italien und Kanada schließen Sicherheitsabkommen mit Ukraine
    Gedenkveranstaltungen in deutschen Städten – Berlins Regierender Bürgermeister Wegner fordert Taurus-Lieferung an Ukraine
    Ukraine-Krieg: Russischer Luftangriff mit einem Toten – Kiew meldet Abschuss von russischem Aufklärungsflugzeug
    Diese Nachricht wurde am 24.02.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.