
Laut dem Westdeutschen Rundfunk stürzten im ARD-Studio - wahrscheinlich durch Druckwellen - Wände ein. Außerdem gingen Fenster zu Bruch, Räume wurden verwüstet und Technik zerstört. Nun müsse zunächst die statische Sicherheit des beschädigten Gebäudes überprüft werden. Die Berichterstattung werde über Ausweichmöglichkeiten und mobile technische Lösungen fortgesetzt.
Im Studio der Deutschen Welle, das sich wenige hundert Meter vom ARD-Studio entfernt befindet, wurden Fenster und Decken beschädigt. Der Betrieb sei am Morgen wieder aufgenommen worden. DW-Intendantin Massing betonte, der Angriff zeige erneut, unter welchen Bedingungen die Journalistinnen und Journalisten arbeiteten, um zu berichten, was in der Ukraine passiere. Sie seien jeden Tag unvorstellbaren Gefahren ausgesetzt.
Der Deutsche Journalisten-Verband sprach von einem Angriff auf die Rundfunkfreiheit und die unabhängige Berichterstattung.
Diese Nachricht wurde am 24.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




