
Waffenverkäufe seien schon immer ein Eckpfeiler des Friedens und der Stabilität in der Region gewesen. Zudem seien sie im US-Recht verankert. Dabei bezog sich die Regierung auf den sogenannten "Taiwan Relations Act", der Washington verpflichtet, Waffen zur Verfügung zu stellen.
Trump hatte gestern nach einem Gipfeltreffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Peking erklärt, er habe über die Genehmigung von weiteren Waffenlieferungen an Taiwan noch nicht entschieden. Dies sorgte für Unsicherheit, ob die USA die Insel weiterhin unterstützen. Der US-Kongress hatte das Waffengeschäft im Umfang von rund 12 Milliarden Euro im vergangenen Jahr gebilligt.
Warnungen aus Peking
Die Taiwan-Frage war eines der zentralen Themen bei den Gesprächen von Präsident Trump und Chinas Staatschef Xi. Dieser hatte gewarnt, dass die Beziehung zu den USA in eine äußerst gefährliche Lage geraten könnte.
China betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und strebt eine Vereinigung mit dem Festland an - notfalls auch mit militärischen Mitteln. Die USA erkennen Taiwan zwar nicht offiziell als Staat an, sind aber der wichtigste militärische Unterstützer der demokratisch regierten Insel.
Diese Nachricht wurde am 16.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.






