Hohe Preise für Diesel und Benzin
Tankstellenbetreiber sprechen von "Abzocke"

Die Kritik von Tankstellenbetreibern an den Mineralölkonzernen wegen der gestiegenen Preise für Diesel und Benzin reißt nicht ab.

    Zapfsäulen an einer Shell-Tankstelle
    Die Benzin- und Dieselpreise sind seit dem Iran-Krieg stark gestiegen. (picture alliance / Geisler-Fotopress | Christoph Hardt/Geisler-Fotopres)
    Der Sprecher des Tankstellen-Interessenverbands, Rabl, sagte der "Stuttgarter Zeitung", das Rohöl sei von den Konzernen zu einem viel günstigeren Preis eingekauft und raffiniert worden. Nun werde es deutlich teurer verkauft als ursprünglich geplant. Das sei "Abzocke". Die Linken-Vorsitzende Schwerdtner forderte ein Eingreifen des Staates. Bundeswirtschaftsministerin Reiche müsse den Mut haben, eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne einzuführen. Diese dürften sich nicht an der Krise bereichern, sagte Schwerdtner im Deutschlandfunk. Reiche hat bereits eine kartellrechtliche Prüfung der Preissprünge angekündigt.
    Die Mineralölwirtschaft rechtfertigte die gestiegenen Preise als Vorsichtsmaßnahme vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs. 
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    Diese Nachricht wurde am 07.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.