Iran-Krieg
Teheran lehnt Plan für Waffenruhe ab - Trump droht mit Totalzerstörung

Die iranische Führung hat einen Vorschlag für eine Waffenruhe im Krieg mit den USA und Israel zurückgewiesen. Man poche auf ein endgültiges Ende des Konflikts, hieß es laut Staatsmedien aus Teheran. Das Weiße Haus hatte zuvor erklärt, die USA würden einen Vorschlag für eine 45-tägige Waffenruhe mit dem Iran prüfen. Der Plan war von Pakistan vorgelegt worden.

    In der Dämmerung sind Rauchwolken über einer Stadt zu sehen.
    Rauchwolken über Teheran nach den Angriffen von Israel und den USA (picture alliance / Anadolu | Fatemeh Bahrami)
    Das Land ist einer der Vermittler zwischen den Konfliktparteien im Iran-Krieg. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna übermittelte Teheran seine Antwort an die USA via Islamabad. Zudem werde man ein Kriegsende nur mit Garantien akzeptieren, dass man nicht erneut angegriffen werde. US-Präsident Trump erklärte, der iranische Vorschlag zur Beendigung der Kämpfe sei zwar bedeutsam, aber nicht gut genug. Es werde weiter verhandelt. Trump hatte der iranischen Führung erneut mit massiven Luftangriffen gedroht, sollte diese bis Mittwochfrüh 2 Uhr MESZ die Straße von Hormus nicht öffnen. Konkret werde dann auch kritische Infrastruktur zerstört wie etwa Energieanlagen und Brücken.
    Bei einer Veranstaltung im Weißen Haus fügte der US-Präsident am späten Abend hinzu, es gebe zudem noch andere Möglichkeiten, die noch schlimmer seien. Der ganze Iran könne "in einer Nacht ausgelöscht" werden. Verteidigungsminister Hegseth kündigte zudem die bislang schwersten Luftschläge an. Trump berichtete in der Pressekonferenz auch über die erfolgreiche Rettung eines US-Piloten, dessen Kampfjet vom Iran abgeschossen worden war.
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    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.