
Der Verbund war damit beauftragt worden, die Teillegalisierung wissenschaftlich zu begleiten. Es gebe auch Anzeichen dafür, dass der Schwarzmarkt langsam durch legale Angebote verdrängt werde. Nicht-kommerzielle Anbauvereinigungen, die seit April 2024 nach einer Genehmigung erlaubt sind, spielten dabei jedoch noch eine untergeordnete Rolle, hieß es.
Für problematisch erachten die Forscher, dass Deutschland mit dem Gesetz den größten prinzipiell legalen kommerziellen Markt für Cannabis in Europa geschaffen habe. Dies führe zu einer zunehmenden Gefährdung des Gesundheitsschutzes. Hier müsse gesetzlich nachgesteuert werden.
Diese Nachricht wurde am 01.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
