
Zugleich endet nach 16 Jahren die Ära von Ministerpräsident Orbán, der in Budapest eine - so wörtlich - "schmerzliche Wahlniederlage" einräumte und ankündigte, mit seiner Fidesz-Partei die Oppositionsrolle einzunehmen.
Magyar dankte seinen Wählern und sprach von einer "Befreiung" Ungarns. Er forderte Orban auf, als scheidender Regierungschef keine wesentlichen Entscheidungen mehr zu treffen. Im Wahlkampf hatte Magyar angekündigt, mit ihm werde Ungarn ein verlässlicher NATO- und EU-Partner sein.
Die Wahlbeteiligung in Ungarn erreichte eine Rekordhöhe. Kurz vor Schließung der Wahllokale um 19 Uhr lag sie mit rund 78 Prozent bereits deutlich über der bei der vorangegangenen Wahl vor vier Jahren.
Diese Nachricht wurde am 13.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
